Wasserkraft
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Wasserkraft

Schon die alten Römer nutzten die Bewegungsenergie und die Fallkraft des Wassers. Wasserkraft ist eine sichere und zuverlässige Technologie, die einen wesentlichen Anteil an der Stromerzeugung in der Schweiz hat.

Laufwasserkraftwerke nutzen den natürlichen Zustrom eines Flusses oder Kanals zur Stromerzeugung. Typisch sind hierbei eine niedrige Fallhöhe und eine relativ grosse Wassermenge die mit den Jahreszeiten steigt oder fällt.

Speicherkraftwerke nutzen ein hohes Gefälle (Fallkraft) und die Speichermenge eines Stausees oder einer Talsperre. Ein fliessendes Gewässer wird angestaut, um es bei Bedarf auf die Turbinen stürzen zu lassen.

Gezeitenkraftwerke nutzen die doppelte Kraft von Ebbe und Flut. Das Wasser wird zweimal durch Turbinen geleitet. Leider ist ein Bau einer solchen Anlage nur an wenigen Standorten möglich.

Das Pumpspeicherkraftwerk erzeugt durch das ablassen von Wasser aus einem höher gelegenem Stausee in ein niedrig gelegenes Becken Energie. In der Nacht, wenn der Strom billig ist, wird das Wasser wieder nach oben in den Stausee gepumpt.

Die Kraft der Meereswellen soll mit Wellenkraftwerken für die Energiegewinnung genutzt werden. Doch diese Technologie ist noch nicht ausgereift und sehr kostspielig.