Wasser
"Alles
ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten!"
(Johann Wolfgang von Goethe )
Die wichtigste Flüssigkeit
der Welt
Was macht das
Wasser zu etwas besonderem? Etwa 70 % unseres Planeten ist mit Wasser bedeckt.
Zusammengerechnet sind das 1,4 Billiarden Liter. Davon sind etwa 97 % Salzwasser
und nur 3 % Süßwasser.
Heute wissen wir,
das Wasser ist kein Element sondern eine chemische Verbindung. Wasser setzt sich
aus 2 Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom zusammen. Dabei bildet sich das
Wassermolekül: H2O.
Bedeutung des
Wassers
Zu
den wohl bedeutendsten chemischen Verbindungen zählt das Wasser. Mit seinen
besonderen Eigenschaften ist es zugleich Quelle und Bestandteil des Lebens auf
der Erde. Durch seine Beeinflussung auf das Klima ist Wasser maßgeblich an der
Gestaltung der Erdoberfläche beteiligt. Im täglichen Leben spielt es eine maßgebliche
Rolle. Trinkwasser ist wichtig für den Menschen. Aber auch zum Kochen und
Waschen wird Wasser im Haushalt täglich verwendet. Viele Industriezweige sowie
die Land- und Forstwirtschaft würden ohne Wasser nicht auskommen.
Bedingt
durch seine Mobilität und Wärmekapazität beeinflusst das Wasser entscheidend
unser Klima und ist damit für die meisten Wettererscheinungen verantwortlich.
Die Weltmeere speichern die Energie der Sonneneinstrahlung. Die territorial
unterschiedliche Erwärmung führt durch Verdunstung zu unterschiedlichen
Konzentrationen an gelösten Stoffen wie z.B. Salzen (Salinität). Das hierdurch
entstehende Konzentrationsgefälle erzeugt Meeresströmungen. Sehr große
Energiemengen an Wärme werden mit ihnen transportiert. Beispiele hierfür sind
u.a. der Humboldtstrom sowie der äquatoriale Strom mit all ihren Gegenströmungen.
Mitteleuropa wäre ohne den Golfstrom eine arktische Wüste.
Wasser
besitzt die Eigenschaft CO2 Gas zu binden. Somit stellen die Ozeane
eine wirksame CO2 – Senke dar. Allerdings führt die ansteigende
globale Erwärmung dazu, dass das Wasser die Gase nicht mehr so gut gebunden
werden können. Dieses führt zu einem Ansteigen des Kohlendioxidgehalts in der
Atmosphäre. Wasserdampf ist ein wirksames Treibhausgas. Wird Wasser erwärmt,
verdunstet es. Bei diesem Prozess entsteht Verdunstungs-kälte. Kondensierender
und nicht kondensierender Wasserdampf transportiert die latente Wärme, welche
verantwortlich für alle Wetterphänomene ist. Davon sind u.a. Luftfeuchtigkeit
, Gewittertätigkeit oder Föhn betroffen. In der Nähe von großen Gewässern
beeinflusst der Verdunstungsprozess die Mäßigung des Klimas in deren Umgebung.
Zudem verringern Wolken die Sonneneinstrahlung und damit die Erderwärmung.
Niederschlag
und Wasserdampf sorgen für die Bewässerung terrestrischer Ökotope. es
entstehen Gewässer oder Eismassen die meso- und mikroklimatische Wirkungen
haben können. Aus dem Verhältnis von Niederschlag und Evapotranspiration
(Gesamtverdunstung eines Gebietes) resultiert ob sich trockene oder feuchte
Klimazonen bilden.