Da
die herkömmlichen Energiequellen nicht unbegrenzt vorhanden sind, ist es
bereits jetzt von grosser Bedeutung, nach neuen Energieträgern zu suchen.
Abfallstoffe wie Altspeiseöle oder Fettabscheiderfette können hier zwar einen
Teil zur Lösung der Probleme beitragen, man muss sich jedoch stets darüber im
Klaren sein, dass dadurch nur ein sehr kleiner Teil des gesamten Energiebedarfs
gedeckt werden kann.
Ein
grosser Vorteil liegt auch in der biologischen Abbaubarkeit des Biodiesels.
Es ist bekannt, dass bereits kleine Mengen von mineralischem Diesel grosse
Mengen an Wasser verunreinigen können. Pflanzliche Öle bzw. einfache
Folgeprodukte von pflanzlichen Ölen können zwar ebenfalls zur Verunreinigung
von Wasser führen, diese sind aber in sehr kurzer Zeit biologisch abbaubar.
Deshalb sollte Biodiesel vor allem in
jenen Gebieten eingesetzt werden, in denen bei Unfällen mit dieselbetriebenen
Antrieben Schäden durch die Verunreinigung von Wasser auftreten können.
Ein
weiterer Vorteil der pflanzengebundenen Energie liegt darin, dass das bei der
Verbrennung entstehende CO2 durch die nachwachsenden Pflanzen zum Grossteil
wieder gebunden wird. So konnte nachgewiesen werden, dass bei der Verwendung von
Biodiesel nur ein Viertel jener CO2-Menge
produziert wird, gegenüber der Verwendung von derselben Menge an herkömmlichen
Diesel. Diese Zahl berücksichtigt alle CO2-Äquivalente, die bei der
Herstellung und bei der Verbrennung des jeweiligen Treibstoffes produziert
werden. Da Biodiesel nahezu schwefelfrei
ist, werden vor allem die CO2 Emissionen stark reduziert.